Aktuelle Betrugsversuche – Woche 37

Lesedauer 2 Minuten

Betrügerische Bussen-E-Mails im Namen der Polizei

Aktuell verschicken Cyberkriminelle E-Mails, die täuschend echt im Namen Schweizer Polizeikorps verfasst sind und zur Zahlung einer Busse auffordern. Die Nachrichten enthalten eine fingierte Ordnungsbussennummer sowie einen QR-Code oder Button, der zu einer gefälschten Webseite führt – dort werden nach einem Captcha persönliche Daten und schliesslich Kreditkartendetails abgefragt, um diese missbräuchlich zu verwenden. Die Polizei empfiehlt, solche E-Mails sofort zu löschen oder als Spam zu markieren, keine Links oder Anhänge zu öffnen, im Zweifel direkt bei der vermeintlich betreffenden Behörde nachzufragen, und im Verdachtsfall die Bank zu informieren und Anzeige zu erstatten.

Hier geht’s zum Artikel: https://cybercrimepolice.ch/de/faelle/betruegerische-bussen-mails-im-namen-der-polizei

Fake-Wohnungsinserate erkennen

Comparis warnt vor betrügerischen Wohnungsanzeigen, die meist durch unrealistisch niedrige Mietpreise, fehlende Details oder Widersprüche zwischen Text und Bild auffallen – etwa unklare Einzugsdaten oder fehlende Beschreibungen. Häufig werden Fotos von echten Inseraten wiederverwendet und am Wochenende geschaltet, um Plattformkontrollen zu umgehen.

Hier geht’s zum Artikel: https://www.comparis.ch/immobilien/wohnungssuche/betruegerische-wohnungsinserate

Whatsapp Sicherheitslücke auf iOS und MacOS

Eine Schwachstelle in WhatsApp ermöglicht Angriffe auf iOS- und macOS-Geräten – ganz ohne Nutzeraktion. Laut Meta könnten Angreifer sie bereits aktiv ausnutzen. Updates zum Schliessen der Lücke sind verfügbar.

Betroffene Versionen:

  • WhatsApp für iOS vor Version 2.25.21.73
  • WhatsApp Business für iOS-Version 2.25.21.78
  • WhatsApp für Mac-Version 2.25.21.78

Hier geht’s zum Artikel: https://www.security-insider.de/whatsapp-sicherheitsluecke-update-ios-macos-a-b7b6ebf685cf60e3c88666f696263bc7/

Gefälschte Werbung mit bekannten Gesichtern – KI als Werkzeug für Betrug

Das BACS meldet vermehrt Hinweise aus der Bevölkerung zu manipulierten Videos und Werbeanzeigen, in denen Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter auftaucht. In Wahrheit handelt es sich um sogenannte Deepfakes: Mit Hilfe von KI wird die Finanzministerin als Unterstützerin unseriöser Investitionsplattformen dargestellt. Ziel ist es, das Vertrauen in öffentliche Personen auszunutzen, um Menschen zu riskanten Zahlungen zu verleiten.

Hier geht’s zum Artikel: https://www.ncsc.admin.ch/ncsc/de/home/aktuell/im-fokus/2025/wochenrueckblick_35.html

Phishing im Namen von Swisscom – Zahlungsdaten im Visier

Derzeit kursieren gefälschte E-Mails, die vorgeben, von Swisscom zu stammen. Darin wird behauptet, eine Aktualisierung der Zahlungsinformationen sei notwendig. Hinter der Masche steckt das Ziel, an Kreditkartendaten der Empfänger zu gelangen.

Hier geht’s zum Artikel: https://cybercrimepolice.ch/de/faelle/swisscom-phishing-aktualisierung-der-zahlungsinformationen

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